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An jedem 3. Sonntag im Monat laden wir alle Kinder bis zu einem Alter von 12 Jahren mit ihren Eltern zur Kirche mit Kindern ins evangelische Gemeindezentrum am Peter-Dassis-Ring in Wenden ein. Wir beginnen mit einem gemeinsamen Eingangsteil für alle Gottesdienstbesucher. Dabei wird das Thema mittels Anspiel oder Power-Point-Präsentation kindgerecht vorgebracht. Nach der Liturgie teilt sich die Gottesdienstgemeinde. Mit den Kindern werden die Geschichten der Bibel besprochen. Singen, Spielen und Basteln kommen dabei auch nicht zu kurz.


 

Das nächste Mal sehen wir uns dann wieder am:

15. Oktober 2017 um 11.15 Uhr

 

Weitere Termine, die vorgemerkt werden können:

19. November 2017 um 11.15 Uhr

17. Dezember 2017 um 10.00 Uhr


Kirche mit Kindern am 17. September 2017

Bileam und seine sprechende Eselin (4. Mose 22, 1 - 35)

Das Volk Israel, welches von Mose aus Ägypten geführt wurde, ließ sich im Land Moab nieder. König Balak und sein Volk fürchteten sich sehr vor den Israeliten. Daher schickte König Balak einen Boten zum Propheten Bileam, damit dieser kommen und das Volk Israel verfluchen solle. Bileam ließ sich von dem vielen Geld und den Geschenken blenden und machte sich mit seiner Eselin auf den Weg nach Moab. Doch GOTT hatte andere Pläne: Er stellte Bileam mehrmals einen Engel in den Weg mit der Absicht, diesen zur Rückkehr zu bewegen. Doch Bileam nahm den Engel nicht wahr. Nur die Eselin erkannte den Engel und versuchte jedes Mal, ihm auszuweichen. Das machte Bileam wütend, und er schlug auf seine Eselin ein. GOTT gab der Eselin eine Stimme, so dass diese sich verteidigen konnte. Da sah Bileam, dass er auf dem falschen Weg war. Er erkannte, dass das Volk Israel GOTTES Volk ist und immer bleiben wird. Und wer dieses Volk segnet, der soll gesegnet werden. Wer dieses Volk verflucht, der soll ebenfalls verflucht werden. GOTT HÄLT, WAS ER VERSPRICHT.

Diese Geschichte wurde in einem Anspiel anschaulich dargestellt und anschließend mit den Kindern anhand einiger Fragen nochmals besprochen. Eine kleine Bastelaktion rundete das Thema ab.

            

 


Kirche mit Kindern am 18. Juni 2017

Auch an diesem Sonntag haben wir uns mit dem Thema "Beten" beschäftigt, und zwar mit dem "Vater Unser", dem wohl am weitesten verbreiteten und im Christentum bekanntesten Gebet.

Das "Vater Unser" wurde in Abschnitte geteilt und mit dazu passenden Symbolen/Bildern den Kindern nahe gebracht. Zum Schluss entstand eine schöne gestaltete Mitte.

Den Kindern wurde bewusst, dass GOTT ihnen nahe ist, sie liebt, und die Kinder voll Vertrauen im Gebet mit ihm sprechen können und GOTT für sie da ist. Deutlich wurde dabei, dass dieses Gebet, welches Jesus seinerzeit seinen Jüngern lehrte, alles enthält, worauf es im Gespräch mit GOTT ankommt: die Ehre Gottes, das Bitten für uns und unsere Mitmenschen, die Lobpreisung GOTTES.

    

 


Kirche mit Kindern am 21. Mai 2017

Vom bittenden Freund (Lukas 11, 5 – 10)

Maler Max wollte ein Bild malen, auf dem auch GOTT vorkommt. Er wusste, dass man GOTT nicht zeichnen kann und war deswegen sehr verzweifelt. Darum bat er seinen Freund Joshi um Rat. Er wollte wissen: Wie kann ich ein Bild malen, auf dem ich mit einem Symbol deutlich mache, dass GOTT da ist?

Joshi hatte einige eindrucksvolle Ideen, z. B. als Symbol eine Hand, da GOTT der Schöpfer ist und formt und macht. Oder die Darstellung mit einem Auge: ein Dreieck für „Gott-Vater, Sohn, Heiliger Geist“ und das Auge darinnen. Sinnbildlich für: GOTT blickt auf die Welt, er sieht auf uns und schaut nach uns.

Doch Maler Max konnte sich mit diesen Symbolen nicht anfreunden. Also schlug Joshi noch das Symbol Ohr vor und erzählte ihm zum Verständnis das Gleichnis „Vom bittenden Freund“, welches auch Jesus seinen Jüngern erzählte, um ihnen die Bedeutung vom Beten zu erklären. In diesem Gleichnis geht es um einen Mann, der mitten in der Nacht Besuch bekommt und diesem nichts zu essen anbieten kann. Also macht er sich auf den Weg zu einem Freund, weckt diesen und bittet um Brot. Zuerst lehnt der Freund die Hilfe ab. Aber der Mann lässt nicht locker und bittet immer wieder aufs Neue, bis der Freund ihm die Brote reicht. Jesus machte damit deutlich: „Bittet, so wird euch gegeben. Suchet so werdet ihr finden. Klopfet an, so wird euch aufgetan.“

Das gefiel dem Maler Max; damit konnte er was anfangen, denn er wusste jetzt, dass GOTT ihn hört, dass er ihm alles sagen kann, weil GOTT die Menschen liebt.

Für das Gute können wir DANKE sagen. Und wenn uns etwas bedrückt, können wir das auch bei GOTT loswerden. Auch was wir nicht verstehen oder was uns verzweifeln lässt oder uns traurig macht, können wir GOTT im Gebet sagen.

Nach dem gemeinsamen Gespräch mit den Kindern über das „Gebet“ bzw. „Beten“ bastelten sie noch mit Freude drei vorbereitete Gebetswürfel mit Morgen-, Tisch- und Abendgebeten.

http://www.kirchengemeinden.kirchenkreis-siegen.de/326/dateien_cms/Gebetswuerfel_Morgengebete.doc

http://www.kirchengemeinden.kirchenkreis-siegen.de/326/dateien_cms/Gebetswuerfel_Abendgebete.doc

http://www.kirchengemeinden.kirchenkreis-siegen.de/326/dateien_cms/Gebetswuerfel_Tischgebete.doc


Kirche mit Kindern am 23. April 2017

Bei dem Gottesdienst Kirche mit Kindern am 23. April 2017 – eine Woche nach Ostern – ging es um die Erscheinung des Auferstandenen am See Tiberias.

Diese Begebenheit wurde in einem Anspiel vorgeführt, bei dem die Kinder aktiv mitmachen konnten:

Gemeinsam mit den Jüngern Petrus, Jakobus und Johannes saßen sie in einem Ruderboot und fuhren mit ihnen auf`s Meer hinaus, um zu fischen. Die ganze Nacht warteten und warteten sie, doch kein Fisch ging ins Netz. Enttäuscht und müde zogen sie im Morgengrauen das leere Netz wieder ein und ruderten zum Ufer zurück.

Dort stand ein Mann, den sie nicht (er-)kannten. Er forderte sie auf und machte ihnen Mut, noch einmal hinauszufahren. Die Jünger waren verwirrt, denn eigentlich werden Fische nachts und nicht am helllichten Tage gefangen. Es machte also keinen Sinn; doch Petrus und seine Jünger ruderten wieder auf den See. Kaum war das Netz ausgeworfen, da zappelten auch schon viele Fische darin. Das Netz war so schwer, dass sie es nicht ins Boot heben konnten. Was für ein Fang!

Johannes erkannte als erstes, dass der Mann am Ufer JESUS war und teilte es Petrus mit. Voller Freude über JESU‘ Erscheinen sprang Petrus ins Wasser und schwamm ans Ufer. Dort hatte JESUS, der HERR, bereits alles vorbereitet und die Jünger zum Mahl eingeladen. Alle waren glücklich, dass JESUS wieder bei ihnen war und für sie sorgte.

Nach diesem von den Kindern aktiv mitgestalteten Anspiel haben wir uns mit ihnen noch über die Geschichte unterhalten. Zur Erinnerung haben sie ein Boot und bunte Fische gebastelt, die sie mit nach Hause nehmen konnten.

     

 


Kirche mit Kindern am 19. März 2017

 

Das Scherflein der Witwe

 

Zu Beginn des Gottesdienstes erwartete Nathanael Besuch von Johannes. Beide sind Jünger Jesu. Johannes erzählte dem staunenden Nathanael von seinem Erlebnis im Tempel: Jesus hatte sie auf eine arme, alte Witwe aufmerksam gemacht, die "1 Scherflein" (kleine Geldeinheit im damaligen Israel) in ein Opferkästchen warf. Seinen Jüngern machte er klar, dass die Witwe viel mehr Geld eingelegt hatte als all die vielen reichen Leute vor ihr, denn sie hatte "alles" gegeben, was sie hatte. Die Reichen gaben von ihrem Überfluss und sind nicht ärmer geworden. Die Witwe aber hatte nichts mehr und vertraute ganz auf GOTT, dass er ihr helfen würde.

Ihr Vertrauen und ihr Glaube an GOTT beeindruckte nicht nur Nathanael, sondern auch die Kinder, mit denen wir dann im Gespräch und auch spielerisch das Thema weiter vertieften. Die Geschichte kann in der Bibel im Markusevangelium 12, 41 - 44 nachgelesen werden.

 

 


Kirche mit Kindern am 27. November 2016 (1. Advent)

Der Adventskranz

Am ersten Advent wollten unsere Handpuppen Lilly und Joschi die erste Kerze am Adventskranz anzünden. Da kam natürlich die Frage auf, wie der Adventskranz entstanden ist. Nicole konnte weiterhelfen und erklärte, dass die Entstehung des Adventskranzes auf einen Mann namens Johann Hinrich Wichern zurückzuführen ist. Er hat seinerzeit mit einem Wagenrad, 4 großen und 20 kleinen Kerzen armen und Waisenkindern die Zeit bis Weihnachten verkürzt und erhellt, indem er jeden Tag ein Licht anzündete.

Wir haben Nicoles Anwesenheit im Gottesdienst genutzt, um sie auch offiziell als langjährige Mitarbeiterin im Team der „Kirche mit Kindern“ zu verabschieden. Zum Dank und zur Erinnerung schenkten wir Nicole eine Kerze mit dem Logo der Kinderkirche.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Nicole für ihre kreative, zuverlässige und begeisternde Mitarbeit im Team.


Kirche mit Kindern am 18. September 2016

In ihnen begegnest du mir

Der Schuster Martin ist ein alter Schuhmacher, der in einer Werkstatt mit einem kleinen Fenster zur Dorfstraße hin wohnt. Er liebt es, wenn es dunkel wird bei Kerzenschein in seiner Bibel zu lesen; sie ist sein einziges Buch. Eines Abends hat er einen Traum: Jesus hat sich für den nächsten Tag zu Besuch angekündigt. Als Martin dann am nächsten Tag aus dem Fenster schaut, sieht er mehrere Menschen, denen er auf unterschiedliche Weise hilft. Abends fällt ihm auf, dass Jesus nicht gekommen ist, und er ist enttäuscht. Doch in der Bibel liest er (Matth. 25,40), dass Jesus einmal gesagt hat: „Wo immer du heute einem Menschen geholfen hast, hast du mir geholfen“. Martin erkennt, dass er in allen Leuten, denen er geholfen hat, Jesus begegnet ist. Darüber ist er sehr froh.

Diese Geschichte wurde den Gottesdienst-Besuchern der ersten Kirche mit Kindern nach den Sommerferien in einem Schauspiel dargestellt. Die Kinder konnten anschließend anhand der für dieses Schauspiel benötigten Utensilien die Geschichte nacherzählen. Im Gespräch mit ihnen wurde auf Fragen eingegangen wie „Hast du schon mal jemandem geholfen?“, „Von wem hast du schon mal Hilfe erhalten?“, „Wie hast du dich dabei gefühlt?“. Es ist ein gutes Gefühlt, jemandem helfen zu können. Und wir wissen, dass wir in den Hilfsbedürftigen Jesus begegnen.

Eine kleine Mal- und Bastelaktion soll die Kinder immer daran erinnern.

 


Kirche mit Kindern am 19. Juni 2016

Das Thema lautete "Abraham - Wurzeln und wachsen in Gottes Treue". In einer Power-Point-Präsentation wurde der Gemeinde mit schönen Bildern der Auftrag Gottes an Abraham, seine Sachen zu packen und in ein neues Land zu ziehen, nahe gebracht. Abraham und Sara machten sich im hohen Alter auf eine beschwerliche Reise in ein Land, welches Gottes ihnen zeigen wollte. Dabei mussten sie Liebgewonnenes, Besitztümer, Nachbarn und Freunde zurücklassen. Doch sie vertrauten auf Gott, dass er sie begleiten, beschützen und ihnen eine neue Heimat zeigen würde, in der sie neue Wurzeln schlagen können.

Im Gespräch mit den Kindern wurde über die Funktion der Wurzel eines Baumes gesprochen. Sie gibt Halt bei Wind und Wetter, und über ihr erhält der Baum seine Nahrung. Wer von den Kindern ist schon mal umgezogen, und wie hat sich das damals angefühlt, war ebenfalls Thema. Was braucht man, um in einer neuen Umgebung wieder Wurzeln bilden zu können? Und natürlich sind wir auch auf die Flüchtlingssituation eingegangen. Warum sind die Flüchtlinge aus ihrer Heimat geflohen, und wie können wir ihnen helfen, dass sie in unserem Land wieder eine Heimat finden? Den Kindern war bewusst, was die Heimat, die Familie bedeutet, und dass beides wichtig ist im Leben.

Mit Spielen zum Thema endete die letzte Kirche mit Kindern vor den Sommerferien. Die Kinder erhielten ein Bild mit einem Baum und seinen Wurzeln und einen Segensspruch, der sie durch die Ferien begleiten soll.