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An jedem 3. Sonntag im Monat laden wir alle Kinder bis zu einem Alter von 12 Jahren mit ihren Eltern zur Kirche mit Kindern ins evangelische Gemeindezentrum am Peter-Dassis-Ring in Wenden ein. Wir beginnen mit einem gemeinsamen Eingangsteil für alle Gottesdienstbesucher. Dabei wird das Thema mittels Anspiel oder Power-Point-Präsentation kindgerecht vorgebracht. Nach der Liturgie teilt sich die Gottesdienstgemeinde. Mit den Kindern werden die Geschichten der Bibel besprochen. Singen, Spielen und Basteln kommen dabei auch nicht zu kurz.


 

Das nächste Mal sehen wir uns dann wieder am:

13. Mai 2018 um 11.15 Uhr

 

Weitere Termine, die vorgemerkt werden können:

17. Juni 2018 um 11.15 Uhr

 


Kirche mit Kindern am 22. April 2018

Das Thema im April lautete „Wir entdecken uns selbst in Psalmen“. Zuerst wurde geklärt, was ein Psalm ist, nämlich ein Gebet oder ein Lied, in dem Menschen in ihren unterschiedlichen Lebenssituationen ihre Gefühle wie

- Dank
- Angst
- Verzweiflung
- Lob
- Freude
- tiefe Not
- Vertrauen

vor Gott gebracht haben.

Die Kinder mussten schätzen, wie viele Psalmen es in der Bibel gibt. Sie waren überrascht und verwundert, dass wir davon 150 Stück vorfinden, und wie viele Seiten diese in der Bibel ausmachen.

Es wurden Bilder ausgelegt und Psalmen - kindgerecht formuliert - vorgelesen. Die Kinder konnten die Texte ohne Probleme den Bildern zuordnen und anschließend entscheiden, in welchem der Psalmen sie sich entdecken bzw. welcher der Psalmen ihnen gefällt. Eine kleine Malaktion rundete das Thema ab.

 


Kirche mit Kindern am 18. März 2018

Das Thema ‚Palmsonntag‘ war uns so wichtig, dass wir bereits am Sonntag „Judika“ mit den Kindern über den Einzug Jesu‘ in Jerusalem gesprochen haben.

Es gab eine kleine Fan-Gemeinde, die auf Jesus wartete, der in Jerusalem einziehen wollte. Auf Schildern stand der Grund, warum sie warteten:

  • Jesus öffnet Augen!
    Die Geschichte von Bartimäus zeigt, dass Jesus Blinde geheilt und sie sehend gemacht hat.
  • Jesus öffnet Ohren!
    Taube und Stumme konnten wieder hören und reden.
  • Jesus bewegt!
    Gelähmte Menschen waren wieder in der Lage, mit Jesus zu gehen.
    Seine Worte haben Menschen bewegt.
  • Jesus liebt Kinder!
    Kinder waren Jesus immer sehr wichtig. Sie durften ihm ganz nahe sein, und er hat sie gesegnet.
  • Jesus erzählt!
    Jesus erzählte viele Geschichten über Gott. Die Menschen konnten ihm stundenlang zuhören.
  • Jesus lädt ein!
    Mit Zachäus, dem Gauner vom Zoll, hat Jesus gegessen und gefeiert. Er hat ihn zu einem neuen Leben eingeladen.
  • Jesus teilt Brot!
    Jesus hat viele Menschen satt gemacht mit seinem Brot des Lebens.
    Wir werden aufgefordert, ebenfalls zu teilen. Und im Abendmahl erinnern wir uns an das letzte Abendmahl, welches Jesus mit seinen Jüngern gefeiert hat.

Unterstützt wurden wir bei diesem Anspiel von 7 Katechumenen.

Im Gespräch mit den Kindern sind wir noch mal auf die einzelnen Punkte eingegangen. Anschließend konnten sie ein ‚sprechendes Faltkreuz‘ ausmalen und zusammenbasteln.


Kirche mit Kindern am 18. Februar 2018

Das Thema des Familiengottesdienstes „Kirche mit Kindern“ am 18. Februar mit Pfr. Weiß war „Die Sturmstillung" aus Matth. 8, 23-27. In einer anschaulichen „Mitmach-Erzählung“ spielten wir die Geschichte aus der Bibel.

Jesus (Daniel Schneider), Petrus (Aline Schneider) und seine Jünger (anwesende Kinder) treffen sich am See Genezareth und Jesus erzählt (pantomimisch dargestellt) den Menschen von GOTT. Die Menschen hören fasziniert zu und staunen. Als es Abend wird, sind alle müde. Jesus und seine Jünger gehen gemeinsam auf das Boot von Petrus und fahren hinaus. Jesus ist so müde, dass er sich hinten ins Boot legt und einschläft. Plötzlich nimmt der Wind zu; es fängt an zu regnen; der Wind wird stärker; es donnert und blitzt. Ein gewaltiger Sturm ist plötzlich aufgezogen. Die Jünger bekommen furchtbare Angst. Jesus bekommt von all dem nichts mit – er schläft. Voller Angst und Verzweiflung weckt Petrus ihn und ruft: „Jesus, wach auf. Hilf uns!“ Jesus steht auf und sagt zu seinen Jüngern: „ Habt keine Angst, ich bin doch bei euch!“ Dann hebt er die Arme und spricht zum Sturm: „Sei still!“ Der Sturm ebbt ab. Ganz ruhig wird das Wasser. Die Jünger staunen und sagen: „Was ist das für einer, dieser Jesus. Sogar Wind und Wellen gehorchen ihm“.

Nach dieser beeindruckend gespielten Geschichte durch die Kinder haben wir diese im Gespräch vertieft und anschließend über deren Ängste gesprochen. Gemeinsam haben wir dann auf vorbereiteten Wellen ihre Ängste aufgeschrieben und sie auf ein Plakat mit bereits aufgezeichnetem Schiff geklebt. Auf die Segel schrieben die Kinder noch „GOTT ist bei dir“ und „Vertrauen besiegt die Angst“. Dieses hängt nun im Gottesdienstraum. Es lohnt sich, die Ängste der Kinder anzuschauen…

  


Kirche mit Kindern am 21. Januar 2018

Im Januar nahmen wir im Familien-Gottesdienst die „Jahreslosung“ als Thema auf: „Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst“ (Offb. 21,6).

In der Begegnung von „Jesus und der Frau aus Samarien“ (Joh. 4) geht es auch um das lebendige Wasser. Mit Bildern, als Power-Point-Präsentation, erzählten wir diese Geschichte:

Eine Frau kommt in der glühenden Mittagshitze an einen Brunnen, an dem auch Jesus sitzt, um Wasser zu holen. Diese Frau wird nicht geachtet, ist einsam, traurig und voller Sehnsucht nach einem erfüllten Leben, also „durstig“ nach Anerkennung, Liebe, Freundschaft und Zuwendung. Den Durst nach Wasser kann sie am Brunnen stillen, ihren Durst nach Leben muss sie weiter mit sich herumtragen. Und genau dieser Frau wendet sich Jesus zu und teilt ihr mit, dass er GOTTES Sohn sei und ihren Durst stillen kann. Die Frau versteht und erkennt Jesus als den Messias, den Retter, GOTTES Sohn, der den Durst nach Leben stillen kann.

Mit den Kindern haben wir dann die Geschichte noch im Gespräch und in einer „Bastel- und Malaktion“ vertieft.

Das Lied „Leben aus der Quelle" rundete passend das Thema ab:

Leben aus der Quelle, Leben nur aus dir, Leben aus der Quelle des Lebens. Und du erforscht mich, veränderst mein Denken, nur noch aus dir, will ich leben o Herr.

 


Kirche mit Kindern am 17. Dezember 2017

Jedes Jahr wird Weihnachten gefeiert – das Fest von Jesu Geburt. Viele Menschen feiern dieses Fest im Kreise der Familie. Aber viele sind auch in diesen Tagen allein. So erging es auch vor vielen Jahren einem alten Mann namens Martin, der Schuhmacher von Beruf war. Von allen Leuten im Dorf wurde er „Vater Martin“ genannt. Er war immer gut gelaunt und freundlich zu allen Leuten, denen er begegnete. Nur an diesem Weihnachten war er sehr traurig. Er dachte an seine Frau, die vor einigen Jahren gestorben war, und an seine Kinder, die erwachsen und fortgezogen waren. So verbrachte er den Heiligabend allein, nahm sich die Bibel und las die Geschichte von Joseph und Maria, die in einem ärmlichen Stall ihr erstes Kind zur Welt brachten: Jesus. ‚Ach, wie wäre es doch schön gewesen, wenn die Drei zu ihm gekommen wären. Er hätte ihnen sein gutes Bett angeboten‘, so dachte Vater Martin. Und während er weiterlas, schlief er irgendwann ein. Bis er auf einmal eine Stimme hörte, die zu ihm sprach: „Vater Martin! Du hast dir gewünscht, dass ich dich besuche. Achte morgen auf die Straße. Denn morgen werde ich zu dir kommen. Aber pass genau auf, damit du mich erkennst; denn ich sage dir nicht, wer ich bin.“ Vater Martin war aufgeregt. ‚Das war er; das war Jesus gewesen‘, dachte er. Vater Martin bekam kein Auge mehr zu. Am nächsten Tag achtete er genau darauf, wer die Straße entlang kam. Da kam zum einen ein Straßenkehrer vorbei. Dieser fror entsetzlich, denn es war kalt draußen. Vater Martin lud den Straßenkehrer ein und bot ihm eine Tasse warmen Tee an. Am Ofen konnte sich der Straßenkehrer wärmen. Als der Straßenkehrer weiterzog, schaute Vater Martin die Straße entlang. Er wartete auf Jesus; dass dieser vorbeikam. Aber da kam eine Frau in zerlumpter Kleidung mit einem kleinen Kind auf dem Arm. Auch diese lud Vater Martin ein, sich bei ihm im Haus zu wärmen. Dem Kind gab er ein wenig Milch und schenkte ihm ein paar kleine Schuhe, die er vor Jahren für seine Kinder gemacht hatte, denn das Kind hatte keine Schuhe an. Als Beide das Haus wieder verließen, schaute Vater Martin weiter die Straße entlang. Er wartete immer noch auf Jesus. Aber der kam und kam nicht vorbei! Als es dunkel wurde, zündete Vater Martin enttäuscht die Öllampe an, nahm die Bibel und las weiter in der Geschichte. Es war wohl doch alles nur ein Traum gewesen! Doch plötzlich war ihm, als sei er nicht mehr allein im Zimmer. Zogen da nicht Menschen durch die Werkstatt? Vater Martin wischte sich die Tränen aus den Augen. Waren das nicht der Straßenkehrer und die junge Frau mit dem Kind – all die Leute, die er heute gesehen und gesprochen hatte? „Hast du mich nicht erkannt? Hast du mich wirklich nicht erkannt, Vater Martin?“ fragten sie im Vorbeigehen. „Wer seid Ihr?“ rief der alte Schuhmacher. „Sagt es mir!“ Da hörte Vater Martin dieselbe Stimme wie in der Nacht zuvor, obwohl er nicht hätte sagen können, woher sie kam: „Ich bin hungrig gewesen, und Ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen, und Ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen, und Ihr habt mich aufgenommen. Ich bin nackt gewesen, und Ihr habt mich gekleidet. Wo immer du heute einen Menschen geholfen hast, da hast du mir geholfen!“ Dann war alles wieder still. Und Vater Martin erkannte: Jesus ist doch gekommen. Jesus hatte ihn tatsächlich besucht. Vater Martin lächelte, und seine Augen zwinkerten fröhlich hinter der kleinen runden Nickelbrille.

 

Diese Geschichte hat das Team von „Kirche mit Kindern“ am 3. Advent den Gottesdienstbesuchern mit einer Power-Point erzählt. Eine alte Geschichte; aber sie zeigt uns auch heute noch, dass wir Jesus in jedem Menschen begegnen, dem wir helfen.

Die Fürbitten wurden von dem Lied „Tragt in die Welt nun ein Licht“ ergänzt. Bei jeder Fürbitte wurde von den Kindern eine Kerze auf den Altar gestellt.

So endete das ‚Kirche mit Kindern‘-Jahr 2017 mit einer berührenden, nachdenklich stimmenden und schönen Geschichte. Rückblickend war es ein Jahr mit einem abwechslungsreichen, vielfältigen Familiengottesdienst-Angebot. Wir hoffen und wünschen sehr, dass auch in 2018 viele Kinder und junge Familien unsere Gottesdienste besuchen und damit die Gemeinde beleben.


Kirche mit Kindern am 19. November 2017

Thema dieser Kirche mit Kindern war „Hiob und die Frage nach dem Sinn“. Mit Bildern wurde die Geschichte von Hiob erzählt: Hiob war ein reicher Mann, der das Böse mied und ein Leben ganz im Sinne GOTTES führte. Eines Tages überkam ihn großes Unglück. Er verlor alles, was er hatte: all seine Tiere, seine Knechte und Mägde, und zu allerletzt auch seine Kinder. Hiob war verzweifelt, aber sein Glaube war stark. Er betete weiterhin zu GOTT. Als Hiob sehr krank wurde und unter dieser Krankheit litt, fragte er GOTT, warum er so leiden müsse und was er falsch gemacht habe. Er war in völliger Verzweiflung und konnte nicht verstehen, dass GOTT ihn, so dachte er, nicht mehr beachte. Bis GOTT ihm antwortete. Da erkannte Hiob, dass er nicht allein war. GOTT war in seiner Nähe und hatte immer an ihm festgehalten. Er konnte zwar nicht verstehen, warum dass alles geschah. Aber er wusste: Gott war bei ihm, auch im Elend, im Unglück, in seiner großen Trauer. Und von da an änderte sich Hiobs Schicksal: Er wurde gesund, bekam einen neuen Hof, neue Knechte und Mägde, und führte noch ein langes und zufriedenes Leben.

Diese Geschichte zeigt: Wir können nicht immer verstehen, warum etwas geschieht. Das dürfen wir vor GOTT bringen und darauf vertrauen, dass GOTT uns trägt; dass er immer bei uns ist und wir mit all unseren Sorgen und Fragen zu ihm kommen können. Wir sind GOTT nicht gleichgültig!

 


Kirche mit Kindern am 15. Oktober 2017

Anlässlich des diesjährigen Reformationsjubiläums durfte das Thema „Luther" natürlich auch in der Kirche mit Kindern nicht fehlen. Und so kam es, dass Dr. Martin Luther und sein Hausmädchen Thekla im Oktober zu Gast im Familiengottesdienst waren.

Anschaulich konnten die Gottesdienst-Besucher erfahren, wie Luther sich mit Gott und dessen Liebe zu den Menschen auseinandersetzte. Dabei erhielt er die tolle Erkenntnis, dass Gott die Menschen liebt, ohne dass diese was dafür tun müssen. So steht es auch im Römerbrief im 1. Kapitel: „Der Gerechte wird leben, weil er glaubt“.

Im Gespräch mit den Kindern sind wir noch auf die Luther-Rose eingegangen und haben Farben und Symbole von Luthers Familienwappen erklärt.  Die Kinder konnten einen Untersetzer, versehen mit der Luther-Rose, mit nach Hause nehmen.

    


Kirche mit Kindern am 17. September 2017

Bileam und seine sprechende Eselin (4. Mose 22, 1 - 35)

Das Volk Israel, welches von Mose aus Ägypten geführt wurde, ließ sich im Land Moab nieder. König Balak und sein Volk fürchteten sich sehr vor den Israeliten. Daher schickte König Balak einen Boten zum Propheten Bileam, damit dieser kommen und das Volk Israel verfluchen solle. Bileam ließ sich von dem vielen Geld und den Geschenken blenden und machte sich mit seiner Eselin auf den Weg nach Moab. Doch GOTT hatte andere Pläne: Er stellte Bileam mehrmals einen Engel in den Weg mit der Absicht, diesen zur Rückkehr zu bewegen. Doch Bileam nahm den Engel nicht wahr. Nur die Eselin erkannte den Engel und versuchte jedes Mal, ihm auszuweichen. Das machte Bileam wütend, und er schlug auf seine Eselin ein. GOTT gab der Eselin eine Stimme, so dass diese sich verteidigen konnte. Da sah Bileam, dass er auf dem falschen Weg war. Er erkannte, dass das Volk Israel GOTTES Volk ist und immer bleiben wird. Und wer dieses Volk segnet, der soll gesegnet werden. Wer dieses Volk verflucht, der soll ebenfalls verflucht werden. GOTT HÄLT, WAS ER VERSPRICHT.

Diese Geschichte wurde in einem Anspiel anschaulich dargestellt und anschließend mit den Kindern anhand einiger Fragen nochmals besprochen. Eine kleine Bastelaktion rundete das Thema ab.

            

 


Kirche mit Kindern am 18. Juni 2017

Auch an diesem Sonntag haben wir uns mit dem Thema "Beten" beschäftigt, und zwar mit dem "Vater Unser", dem wohl am weitesten verbreiteten und im Christentum bekanntesten Gebet.

Das "Vater Unser" wurde in Abschnitte geteilt und mit dazu passenden Symbolen/Bildern den Kindern nahe gebracht. Zum Schluss entstand eine schöne gestaltete Mitte.

Den Kindern wurde bewusst, dass GOTT ihnen nahe ist, sie liebt, und die Kinder voll Vertrauen im Gebet mit ihm sprechen können und GOTT für sie da ist. Deutlich wurde dabei, dass dieses Gebet, welches Jesus seinerzeit seinen Jüngern lehrte, alles enthält, worauf es im Gespräch mit GOTT ankommt: die Ehre Gottes, das Bitten für uns und unsere Mitmenschen, die Lobpreisung GOTTES.

    

 


Kirche mit Kindern am 21. Mai 2017

Vom bittenden Freund (Lukas 11, 5 – 10)

Maler Max wollte ein Bild malen, auf dem auch GOTT vorkommt. Er wusste, dass man GOTT nicht zeichnen kann und war deswegen sehr verzweifelt. Darum bat er seinen Freund Joshi um Rat. Er wollte wissen: Wie kann ich ein Bild malen, auf dem ich mit einem Symbol deutlich mache, dass GOTT da ist?

Joshi hatte einige eindrucksvolle Ideen, z. B. als Symbol eine Hand, da GOTT der Schöpfer ist und formt und macht. Oder die Darstellung mit einem Auge: ein Dreieck für „Gott-Vater, Sohn, Heiliger Geist“ und das Auge darinnen. Sinnbildlich für: GOTT blickt auf die Welt, er sieht auf uns und schaut nach uns.

Doch Maler Max konnte sich mit diesen Symbolen nicht anfreunden. Also schlug Joshi noch das Symbol Ohr vor und erzählte ihm zum Verständnis das Gleichnis „Vom bittenden Freund“, welches auch Jesus seinen Jüngern erzählte, um ihnen die Bedeutung vom Beten zu erklären. In diesem Gleichnis geht es um einen Mann, der mitten in der Nacht Besuch bekommt und diesem nichts zu essen anbieten kann. Also macht er sich auf den Weg zu einem Freund, weckt diesen und bittet um Brot. Zuerst lehnt der Freund die Hilfe ab. Aber der Mann lässt nicht locker und bittet immer wieder aufs Neue, bis der Freund ihm die Brote reicht. Jesus machte damit deutlich: „Bittet, so wird euch gegeben. Suchet so werdet ihr finden. Klopfet an, so wird euch aufgetan.“

Das gefiel dem Maler Max; damit konnte er was anfangen, denn er wusste jetzt, dass GOTT ihn hört, dass er ihm alles sagen kann, weil GOTT die Menschen liebt.

Für das Gute können wir DANKE sagen. Und wenn uns etwas bedrückt, können wir das auch bei GOTT loswerden. Auch was wir nicht verstehen oder was uns verzweifeln lässt oder uns traurig macht, können wir GOTT im Gebet sagen.

Nach dem gemeinsamen Gespräch mit den Kindern über das „Gebet“ bzw. „Beten“ bastelten sie noch mit Freude drei vorbereitete Gebetswürfel mit Morgen-, Tisch- und Abendgebeten.

http://www.kirchengemeinden.kirchenkreis-siegen.de/326/dateien_cms/Gebetswuerfel_Morgengebete.doc

http://www.kirchengemeinden.kirchenkreis-siegen.de/326/dateien_cms/Gebetswuerfel_Abendgebete.doc

http://www.kirchengemeinden.kirchenkreis-siegen.de/326/dateien_cms/Gebetswuerfel_Tischgebete.doc